Erschütterung im Rhein-Main-Gebiet: Knall stammt von zwei Militärflugzeugen
07.12.2011 - REGION
Von Stefanie Widmann und Tobias Goldbrunner
Kein Erdbeben, keine Explosion, kein Absturz – bei dem Knall, der am Mittwochmittag gegen 11.30 Uhr die Menschen im Rhein-Main-Gebiet aufgeschreckt hatte, handelte es sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit um den Überschallknall von zwei Militärjets. Das erklärte die Bundeswehr auf Anfrage gegenüber unserer Zeitung. Es sollen sich zwei belgische Militärjets auf autorisierten Flügen befunden haben.
Der Knall sei an und für sich nichts Ungewöhnliches, hieß es. Heute käme dies gegenüber früheren Zeiten wesentlich seltener vor, weshalb die Menschen nun bei einem solchen Ereignis irritiert reagierten. Ein Überschallflug sei in einer Flughöhe über 11.000 Meter erlaubt.
Nach dem kurzen, aber intensiven Wackeln, das mit einem lauten Knall einher ging, gingen bei den Polizeirevieren in der Region sofort erste Notrufe von besorgten Bürgern ein. Auch aus Koblenz gibt es Berichte über einen Knall.

