Julia Klöckner im Interview: "Google muss Geheimniskrämerei beenden"
28.05.2010 - MAINZ
Das Interview führte Markus Lachmann
Widerspruch kann sowohl per Post als auch per E-Mail eingelegt werden - Formulare dazu gibt es auf der Internet-Seite des Verbraucherschutzministeriums. Zudem können Städte und Gemeinden Sammelwidersprüche mit Unterschriften der Bürgerinnen und Bürger einreichen. Dies hat uns die Spitze von Google in einem Gespräch Ende April zugesichert.
Wann wird Google mit seinem Angebot Street View in Deutschland an den Start gehen?
Der Start des Dienstes setzt voraus, dass alle Widersprüche der Bürger zuverlässig erfüllt sind und generell auf allen Bildern die Gesichter und KfZ-Kennzeichen unkenntlich gemacht sind. Auch muss Google die jüngste Datenaffäre rückhaltlos aufklären. Wir haben mit unserer nachhaltigen Kritik und den Gesprächen nun einen Erfolg erzielt. Google teilte mit, bis auf weiteres keine Straßen und Gebäude mehr zu filmen. Ich gehe davon aus, dass die Autos erst wieder fahren, wenn sie umgerüstet sind und keine Daten aus WLAN-Netzen mehr empfangen können. Ich werde hier weiter wachsam bleiben und im Sinne der Verbraucher aktiv sein! Auf jeden Fall sollten die Bürger, so fern es ihnen wichtig ist, an den Widersprüchen festhalten oder sie weiter einreichen.
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