Grazile Bewegungen hoch oben im Zelt

WEIHNACHTSCIRCUS Akrobatik, Spaß und Show auf dem Jockel-Fuchs-Platz

MAINZ -„All I want for Christmas is you“ ertönte es zum Beginn des Zirkus’, und die beiden Disney-Prinzessinnen Anna und Elsa aus „Die Eiskönigin“ brachten Schnee in das Zirkuszelt. Einen Tag vor Heiligabend eröffnete zum vierten Mal der Mainzer Weihnachtscircus seine Pforten für Zirkusliebhaber. Diesmal feierte der Weihnachtszirkus zwischen dem Hilton Hotel und dem Rathaus Premiere auf dem Jockel-Fuchs-Platz.

Mitten im Herzen der Stadt glänzt der Zirkus mit einem vielfältigen Angebot an Showelementen und versucht, das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

GASTSPIEL

Der Mainzer Weihnachtscircus gastiert noch bis zum 8. Januar auf dem Rathausplateau. Die Vorstellungen finden je nach Tag nachmittags oder abends statt. Tickets sind ab zehn Euro erhältlich.

Bei der Premiere waren sowohl Kinder als auch Erwachsene anwesend, die jedoch nicht so richtig in Schwung kamen. Ein ums andere Mal mussten die Artisten regelrecht um Beifall betteln. Einzig der Clown Dino schaffte es, die Besucher aus ihrer Reserve zu locken, indem er das Publikum an seiner Show teilhaben ließ. So ließ er einen überdimensionalen Luftballon durchs Publikum schweben oder dachte sich freche Aufgaben für vereinzelte Besucher aus. Ungeplant komisch war ein Showelement, bei welchem die Stühle von vier Männern außerplanmäßig ihre Standhaftigkeit verloren und unter dem Gewicht der Menschen einsackten. Großen Zuspruch fand der Clown zudem bei den Kindern im Publikum: Auf sein „Juhu“ antworteten die Kinder laut mit „Juhu“ zurück.

Schwungvolle Sprünge auf dem Trampolin

Wer befürchtete, bei dem Zirkus von einer Flut von weihnachtlichen Elementen erschlagen zu werden, der irrte: Lediglich zu Beginn und zum Ende hin ertönten Weihnachtslieder, der Rest der Show gestaltete sich recht neutral dem Thema Weihnachten gegenüber. Vielmehr durfte man sich beim Weihnachtszirkus über klassische Zirkusmusik freuen.

Besonders schöne Akrobatik führte das aus Lettland stammende Akrobatik-Paar „Duo Silinevic“ auf. Das eingespielte Duo bestehend aus einer Frau und einem Mann scheute keine Höhen und vollführte grazil am Trapez sowie an Vertikaltüchern eindrucksvolle Figuren. Neben deutschen Künstlern führte eine vierköpfige, moldawische Artistengruppe zwei unterschiedliche Darbietungen auf und lockerte springend die Stimmung des Publikums auf. Als „Funny Sailors“ lieferten sie eine schwungvolle Trampolinshow ab, und als „Funny Cowboys“ gaben sie Akrobatik auf Schläuchen von LKW-Reifen zum Besten.

Am ersten Abend lief nicht alles reibungslos: Ständig gab es Probleme mit der Technik, sodass nur zu hoffen bleibt, dass die Probleme bei den weiteren Vorstellungen gelöst sind. Auch die Übergänge zwischen den einzelnen Shows ließen noch zu wünschen übrig: So waren die Musikübergänge eher stolpernd, und auch beim Aufbau der einzelnen Elemente für die Akrobaten lief noch nicht alles routiniert.

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