„In Alzey haben wir ein Heimspiel“

CIRCUS ALBERTI Unternehmen fühlt sich in Rheinhessen verwurzelt / Zum fünften Mal Station in der Volkerstadt

Die Aufbauarbeiten des Circus Alberti in Alzey liefen gestern auf Hochtouren. Das Zelt ist auf der Freifläche hinter Küchen-Trio an der Albiger Straße aufgeschlagen.
Foto: photoagenten/Axel Schmitz

ALZEY -Menschen, Tiere, Sensationen – das alles und noch viel mehr verspricht der Circus Alberti den Besuchern, wenn er vom 1. bis 5. Mai Station auf der Freifläche hinter Küchen-Trio in der Albiger Straße macht. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren besucht der Zirkus um Artistin und Moderatorin Stefani Casselly-Frank die Volkerstadt. Zur Truppe gehören zahlreiche Artisten wie Marcel Frank, der die Kunst des Balancierens auf gestapelten Stühlen nahezu perfekt beherrscht und besondere Tierdressuren, wie eine Karawane asiatischer Kamele.

„Der Circus Alberti ist ein echtes Familienunternehmen und zieht schon seit acht Generationen quer durch Deutschland“, gibt Stefani Casselly-Frank an.

CIRCUS

Vorstellungen: Donnerstag, 15 Uhr; Freitag, 17 Uhr; Samstag 15 und 19 Uhr; Sonntag 15 Uhr; Montag 15 Uhr

Preise: Erwachsene 15 bis 25 Euro; Kinder 15 bis 22 Euro

Donnerstag Familientag mit wesentlich günstigeren Preisen auf allen Plätzen.

Bekannt wurde er nicht nur durch seine Artisten, sondern insbesondere durch den Elefanten Shenka, der unter anderem im bekannten Hollywoodfilm „Gladiator“ an der Seite von Russel Crowe und Ralf Möller zu sehen war.

Für die Zirkusmitarbeiter sind die Auftritte in Alzey ein ganz besonderes Ereignis. „Viele Mitarbeiter stammen aus der Region“, erzählt Stefani Casselly-Frank. „Und wir wollen deshalb den Alzeyern zeigen, wie wir die Stadt vertreten.“ Ein echtes Heimspiel eben. Die Moderatorin selbst stammt aus Neubrandenburg und ist als Artistenkind schon seit sie klein war begeistert vom Zirkusgewerbe. „Schon im Alter von fünf Monaten hatte ich im Arm meines Vaters erste Auftritte.“

Kampf ums Publikum

Dem immer härter werdenden Kampf um die Aufmerksamkeit des Publikums begegnet der Zirkus mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Programmpunkten. „Es ist für jeden etwas dabei“, kündigt Stefani Casselly-Frank an. „Wir wollen ja mit der Zeit gehen.“

Das bedeutet auch, dass im etwa 700 Zuschauer fassenden Zelt ein Verkaufsstand für Essen und Trinken nicht fehlen darf. Dieses Zelt soll vor allem bei der ersten Vorstellung am Donnerstag gut gefüllt sein, da dann die Eintrittspreise für Familien deutlich niedriger sind. Dieser Tag liegt Stefani Casselly-Frank besonders am Herzen, da ihrer Meinung nach „ein Zirkusbesuch für alle da ist. Jeder soll ihn sich leisten können“.

Eine echte Besonderheit des Circus Alberti ist die durchgehende Unterhaltung der Zuschauer mit Livemusik während der Vorstellung durch das Alberti-Orchester. Die Familie ist Mitglied in einem Zirkustierschutzverein, was gerade in diesem Geschäft nicht selbstverständlich sei. „Es gehört sehr viel Liebe, Geduld und Pflege dazu, um die Tiere gesund zu halten“, sagt Casselly-Frank. „Kritiker dürfen gerne kommen und mit eigenen Augen sehen, dass wir unsere Zirkustiere gut behandeln.“

Stefani Casselly-Frank freut sich darüber, wieder in Alzey zu gastieren. Sie hofft, dass möglichst viele Leute die Gelegenheit nutzen, um dabei zu sein, wenn es wieder heißt: „Manege frei im Circus Alberti!“

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